3. Karlsruher Schul-Robotik-Cup (01.07.2017)

Der „Karlsruher Schul-Robotik-Cup“, erstmalig ausgetragen im Juni 2015, ist eine Initiative des CyberForum e.V. in Zusammenarbeit mit der fischertechnik-AG des Bismarck Gymnasiums unter dem Dach der Schülerakademie Karlsruhe e.V.

Schirmherr und Preissponsor der Veranstaltung ist die fischertechnik GmbH. Bei diesem Robotik-Wettbewerb messen sich von Karlsruher Schülerinnen und Schülern selbst entwickelte Roboter in verschiedenen Wettkampfdisziplinen.

Robocup 2016

Schul-Robotik-Cup 2016: Tuning der Einpark-Roboter

Der dritte Karlsruher Schul-Robotk-Cup findet am Samstag, 01.07.2017, von 10-16 Uhr in der Aula des Bismarck-Gymnasiums statt. Es werden 18 Teams (über 60 Schülerinnen und Schüler) von sieben Karlsruher Schulen in drei Wettkampfdisziplinen (s.u.) gegeneinander antreten.

Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Zeitplan

08:00 Uhr    Freies Training an den Wettkampfarenen
10:00 Uhr    Eröffnung durch Hrn. Dr. Peter Gilbert (Rektor des Bismarck-Gymnasiums)
10:30 Uhr    Wettläufe (erste Runde)
12:00 Uhr    Mittagspause (freies Training)
13:00 Uhr    Wettläufe (zweite Runde)
15:00 Uhr    Siegerehrung

(Ende der Veranstaltung gegen 15:30 Uhr)

Hier finden sich die Team-Startlisten für die Disziplinen Rettungsroboter und Einparker/Aufräumroboter zum Download.

Organisatorisches

Wir bitten die Teams, unterschriebene Einverständniserklärungen zur Fotoverwendung mitzubrigen. Alle teilnehmenden Schulen erhalten wie im vergangenen Jahr nach der Veranstaltung eine Foto-CD.

Wettkampfdisziplinen

Die teilnehmenden Teams werden in einer von drei Disziplinen („Rettungsroboter“, „Aufräumroboter“ und „Einparkroboter“) gegeneinander antreten. Die Regularien der Wettkämpfe lehnen sich eng an die bestehenden, führenden Robotik-Wettbewerbe „RoboCup“ und „Carolo-Cup“ an (Details siehe Regularien 2017), damit die Teams mit ihren Robotern im kommenden Jahr z.B. beim internationalen RoboCup Junior in der Disziplin Rescue Line starten können. Wir danken den Veranstaltern des RoboCup und des Carolo-Cup für die Genehmigung, diese bewährten Regelwerke verwenden zu dürfen!

Teilnahmevoraussetzungen

Teilnahmeberechtigt sind Teams von Schulen der TechnologieRegion, die aus mindestens zwei Schülerinnen oder Schülern im Alter von 10-19 Jahren bestehen. Die Anmeldung kann durch ein Teammitglied oder einen Betreuer (Lehrer, Eltern) erfolgen. Es dürfen mehrere Teams einer Schule starten.

Die Roboter müssen von den Schülerinnen und Schülern des Teams selbstständig konzipiert, aufgebaut und programmiert werden. Die Verwendung „einbaufertiger“ Komponenten für Teilprobleme (bspw. Spurfolger) ist nicht zulässig, dasselbe gilt für die Verwendung von Programmen oder Programmteilen Dritter.

Die Team-Betreuer dürfen nicht an der Konstruktion der Roboter oder der Programmierung mitwirken und müssen sich auf beratende Hinweise beschränken. Die teilnehmenden Teams bestätigen mit ihrer Anmeldung, dass sie die Roboter eigenständig und ohne die Hilfe Dritter entwickelt, aufgebaut und programmiert haben.

Anmeldung

Die Anmeldung der Teams musste bis 03.06.2017 erfolgen.

Training

Team-Trainings an den Wettkampfarenen wurden im Mai und im Juni angeboten.
Erster Trainingstermin ist der 07.05.2017, 12-17 Uhr in der IHK Karlsruhe (Lammstraße 13-17); es folgten zwei Trainingstermine am 16.06. und 24.06.2017 (jeweils 10-13 Uhr) im Bismarck-Gymnasium (Raum 112).

Auftaktveranstaltung MINT-Region: Karlsruhe will MINT-Bildungs­standort Nr. 1 in Deutschland werden

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes war 2015 jeder fünfte Arbeitsplatz in Deutschland ein MINT-Arbeitsplatz (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik). Die Zahlen der einzelnen Bundesländer zeigen jedoch eine große Diskrepanz: Am unteren Ende der Statistik findet sich Berlin mit einem Anteil von knapp 14%, am oberen Ende Baden-Württemberg mit 25%: Jeder Vierte verdient hierzulande sein Gehalt im MINT-Bereich. In Karlsruhe liegt der Anteil sogar noch deutlich über dem Landesschnitt, schließlich stammen mittlerweile mehr als 40% der Gewerbesteuer­einnahmen der Stadt von IT-Unternehmen – Tendenz steigend.

Anteil MINT-Arbeitsplätze DeStatis 2015

Quelle: DeStatis/Statista

Die Schulen tragen dieser Entwicklung bisher kaum Rechnung. Erst langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass insbesondere Technik und Informatik – das „T“ und das „I“ in MINT – in den Lehrplänen von Grund- und weiterbildenden Schulen eine viel zu geringe Rolle spielen. Während musische und sportliche Talente junger Menschen vielseitig gefördert werden, werden MINT-Talente noch immer zu selten entdeckt und entwickelt.

Seit 2014 initiiert und fördert die „Karlsruher Technik-Initiative“ des CyberForum e.V. in Zusammenarbeit mit der PH Karlsruhe die Gründung von Technik-AGs an Karlsruher Grundschulen und Gymnasien. Über diese AGs sollen Technik- und Informatik-Talente frühzeitig entdeckt und gezielt gefördert werden – Talente, die gerade die TechnologieRegion Karlsruhe in wenigen Jahren dringender benötigen wird denn je.

Für insgesamt 20 Schulen konnten bisher Sponsoren und Betreuer gefunden werden; 350-400 Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich inzwischen wöchentlich mit der Konstruktion technischer Modelle und der Entwicklung von Robotern. Letztere treten seit 2015 beim jährlichen „Karlsruher Schul-Robotik-Cup“ in mehreren Disziplinen gegeneinander an, und einige der Teams feiern mittlerweile erste Erfolge bei nationalen und internationalen Robotik-Wettbewerben.

Robocup 2016

Von Schülern entwickeltes selbstfahrendes Fahrzeug mit Einparkautomatik (Foto: Wolfram Sieber/Fotoskop.de)

Dank dieser Initiative wurde Karlsruhe im Februar 2017 von Stifterverband und Körberstiftung als „MINT+“-Region ausgezeichnet. Mit den mit der Auszeichnung verbundenen Fördergeldern wird nun die Stelle eines „MINT-Koordinators“ eingerichtet, um die MINT-Angebote der Region besser abzustimmen, bei Lehrern und Schülern bekannter zu machen und weitere Schulen für die Gründung von Technik-AGs zu gewinnen. „In den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften gibt es viele hervorragende Angebote in der Region – die aber nicht immer die Zielgruppe erreichen. Mit der Entwicklung von MINT-Ferienangeboten, einer engeren Zusammenarbeit von KIT, Hochschule Karlsruhe, PH und den Schulen der Region und Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte wollen wir Karlsruhe bis zum Jahr 2020 zum führenden MINT-Standort in Deutschland machen“, so CyberForum-Vorstand Dirk Fox zu der ehrgeizigen Zielsetzung.

Unterstützung kommt nun vom Verein der Karlsruher Software-Ingenieure (VKSI e.V.), der die Gründung von drei weiteren Technik-AGs finanziert und den unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Mentrup stehenden VKSI-Preis in diesem Jahr für die Nachwuchsförderung im MINT-Bereich verleiht.

Der Preis wird in einer gemeinsamen Veranstaltung von CyberForum und VKSI am 17.05.2017 in der Aula des Bismarck-Gymnasiums (18:30-21 Uhr) verliehen. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Fördergelder an die drei Schulen übergeben und die Auszeichnung Karlsruhes als „MINT-Region“ gefeiert. Schülerinnen und Schüler aus mehreren Technik-AGs werden ihre Modelle und Roboter in Aktion zeigen.

Besucher sind herzlich willkommen.

Anmeldung: https://www.vksi.de/events/wo-kommen-die-zukuenftigen-informatiker-her-nachwuchsfoerderung-in-der-mint-region-karlsruhe/

Selbstfahrende Autos in der IHK Karlsruhe

Am „Tag der offenen Tür“ der IHK Karlsruhe präsentierten Schüler-Teams am Sonntag, dem 07.05.2017 ihre selbstfahrenden Autos in der IHK Karlsruhe. Auf einem 4 x 8 Meter großen Strecken-Parcours mussten die im Maßstab 1:10 von den Schülern konstruierten Fahrzeuge selbständig einen Rundkurs mit Kreuzung durchfahren. Anschließend galt es, in einem seitlichen Parkstreifen eine ausreichend große Parklücke zu finden und in zwei Zügen rückwärts einparken – natürlich ohne Hindernisse oder andere parkende Autos zu touchieren.

Selbstfahrendes Auto in der IHK Karlsruhe am 07.05.2017

Beide Aufgaben meisterten die Schüler – wie schon auf dem Carolo-Cup in Braunschweig – mit Bravour. Die nächste Präsentation der selbstfahrenden Autos findet anlässlich der Auftakt-Veranstaltung der MINT-Region Karlsruhe am 17.05.2017 in der Aula des Bismarck-Gymnasiums statt.

Karlsruhe ist MINT-Region

Am 27.02.2017 wurde Karlsruhe im MINT-Regionen-Wettbewerb der Körber-Stiftung und des Stifterverbands aus 40 Anträgen als eine von sieben geförderten MINT-Regionen ausgewählt.

Offenbar hat der Karlsruher „Macher“-Ansatz überzeugt: Während andere Regionen noch über das richtige MINT-Konzept (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) brüten, nehmen in Karlsruhe inzwischen wöchentlich etwa 400 Schülerinnen und Schüler an einer Technik-AG teil, gewinnen Preise auf Robotik-Wettbewerben und zeigen, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen (vor allem der PH und dem KIT), Schulen, engagierten Eltern und IT-Unternehmen in unserer „Networking“-Region funktioniert. Dank zahlreicher Sponsoren und Förderer wurden in den vergangenen drei Jahren 19 (bald 26) Grundschulen und Gymnasien mit einer Technik- oder Robotik-AG ausgestattet bzw. bestehende AGs ausgebaut.

Karlsruhe ist MINT+-Region

Karlsruhe ist Gewinner des Förderwettbewerbs „MINT+ Regionen“

In Kürze wird nun die Stelle eines MINT-Koordinators im CyberForum eingerichtet, um die vielen wertvollen MINT-Angebote der Region besser zu koordinieren, sichtbarer und unter Schülerinnen und Schülern bekannter zu machen.

Als einer der anerkannt größten IT-Standorte in Europa wird es Karlsruhe und der TechnologieRegion hoffentlich in den nächsten Jahren gelingen, zum „MINT-Bildungsstandort“ Nr. 1 in Deutschland zu werden und damit nicht nur dem zunehmenden Fachkräftemangel im Technik- und IT-Bereich entgegenzuwirken, sondern auch den Kindern (nicht zuletzt denen der zigtausend IT-Fachkräfte in der Region) ein MINT-Bildungsangebot zu bieten, das sie in einer TechnologieRegion erwarten dürfen.

Vier Karlsruher Schüler-Teams beim RoboCup

Das gab es noch nie. In diesem Jahr starteten vier Karlsruher Schüler-Teams von drei Gymnasien mit ihren Robotern bei den Qualifikationsturnieren des internationalen RoboCups in Mannheim und Vöhringen – ein neuer Rekord:

  • das Team retro vom Lessing-Gymnasium (das 2016 den Karlsruher Schul-Robotik-Cup für sich entscheiden konnte),
  • die Schülerinnen-Teams V. Norks und Waiting vom St. Dominikus-Gymnasium und
  • das Team RobCross vom Bismarck-Gymnasium.

Alle vier Teams starteten in der Disziplin „Rescue Line Secondary“.

Für den Deutschland-Cup in Magdeburg  qualifizierten sich in Mannheim die ersten fünf von insgesamt 16 gestarteten Teams – leider waren V. Norks (Platz 8), retro (Platz 10) und Waiting (Platz 14) nicht darunter. Dennoch eine tolle Leistung: Die erfolgreichen fünf Teams hatten die Latte mit im Schnitt 190-250 Punkten je Wertungslauf ordentlich hoch gelegt.

Team Dominikus beim RoboCup in Mannheim 2017.jpg

Teams V. Norks und Waiting (St. Dominikus-Gymnasium) mit ihren Robotern

Auch für den RobCross-Roboter reichte es in Vöhringen nicht für’s Treppchen – mit Platz 16 (von 28) landete auch er im Mittelfeld und verfehlte damit leider ebenfalls die Qualifikation für Magdeburg (dafür hätte er Platz 7 erreichen müssen). Im Starterfeld waren auch hier einige sehr starke Teams – die Erstplatzierten schafften durchschnittlich über 200 Punkte in ihren vier Wertungsläufen.

RobCross-Roboter im Wertungslauf.jpg

RobCross-Roboter (Bismarck-Gymnasium) in Aktion

Aber nach dem Cup ist vor dem Cup – am 01.07.2017 findet der 3. Karlsruher Schul-Robotik-Cup im Bismarck-Gymnasium statt, an dem die vier Roboter in der Disziplin „Rettungsroboter“ erneut antreten können. Bis dahin bleiben den Schülerinnen und Schülern noch vier Monate, um ihren Robotern den letzten Schliff zu verpassen – und im kommenden Jahr auf dem RoboCup den anderen Teams die Rücklichter zu zeigen.

Schüler-Team beim „Carolo-Cup“ in Braunschweig

Am 06. und 07.02.2017 nahm ein Team der fischertechnik-AG des Bismarck-Gymnasiums Karlsruhe mit ihrem selbst entwickelten, autonom fahrenden Modellauto am Stundentenwettbewerb „Carolo-Cup“ in Braunschweig teil. Zwei Disziplinen musste das Team meistern: Fehler- (und kollisions-) freies Einparken in einer möglichst kleinen Parklücke am Straßenrand (natürlich mit Blinkern, Bremslichtern und Rücklichtern) und die Bewältigung einer möglichst langen Strecke auf einem kurvenreichen Parcours mit Kreuzungen und unterbrochenen Fahrbahnmarkierungen innerhalb einer Fahrzeit von zwei Minuten.

Das Schülerteam aus Johann Fox und Robin Pfannendörfer (beide in der 12. Klasse) startete außer Konkurrenz am Vorabend des (den studentischen Teams vorbehaltenen) Hauptwettbewerbs – aber unter Wettbewerbsbedingungen. Und legte mit ihrem fischertechnik-Roboter „RoBoss“ eine beeindruckende Leistung hin: Das Einparken gelang zweimal hintereinander in weniger als 10 Sekunden – im direkten Vergleich mit den studentischen Teams wäre das ein glatter dritter Platz geworden. Und beim anschließenden Parcours bewältigte das Fahrzeug eine Strecke von 90 m fehlerfrei und ohne Überfahren einer Fahrbahnmarkierung – auch das gelang nicht allen studentischen Teams. Eine großartige Leistung – und ein Beleg für die Wirksamkeit der Karlsruher Technik-Initiative.

Preis der Wirtschaftsstiftung Südwest

Am 31.01.2017 wurde die fischertechnik-AG der Gartenschule im Schulwettbewerb der Wirtschaftsstiftung Südwest von Wirschaftsbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz (links) und Direktor Michael Kaiser (rechts) ausgezeichnet – und erhielt 500 € für weitere Investitionen in die Materialausstattung der AG.


Rektorin Barbara Valentin (2. v.r.) freut sich, die Kreativität der fast 30 Schülerinnen und Schüler der AG nun mit einem Einstieg in die Robotik weiter befeuern zu können.

Eindrucksvoll waren die Präsentationen der Modelle durch die Schülerinnen und Schüler der Gartenschule selbst, die sich äußerst selbstbewusst unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen behaupteten und sehr souverän das „Hochspring-Sofa“ (ein Sofa, das unliebsame Gäste bockend aus dem Haus befördert), das „Lichterhaus“ (ein erdbebensicheres Haus auf Federn mit mehreren eigenständigen Stromkreisen und einem integrierten Schutzbunker) und das „Robo-Auto“ (erster Ausflug in die Robotik) vorstellten.

Projekt „Lila“

Für das Grundschul-Projekt „Lila – oder die Erfindung der Welt“ an der evangelischen Jakobusschule Karlsruhe (inspiriert von dem gleichnamigen Hörspiel von Annette Pehnt) haben die fischertechnik-AGs der Jakobus- und der Gartenschule zahlreiche fischertechnik-Maschinen erfunden und vom 17.-27.01.2017 ausgestellt, darunter zahlreiche riesige „Bürsten-Roboter“ (Bristle-Bots), eine „Tortenzaubermaschine“ und ein Sofa, das unliebsame Gäste hinausbefördert.

1. Karlsruher fischertechnik-Tag am 9.7.2016

Ein warmer Sommersamstagmorgen – und über hundert Kinder, Eltern und Geschwister versammeln sich in der Turnhalle der Gartenschule statt im Freibad: Wir schreiben den 09.07.2016, den „1. Karlsruher fischertechnik-Tag“.

35 junge „fischertechniker“ in 15 Teams von drei Karlsruher Grundschulen hatten sich der Herausforderung gestellt, die längste „Ball-Weitergabemaschine“ Deutschlands aus fischertechnik zu konstruieren. Seit wenigen Monaten bis zu einem guten Jahr nehmen sie an einer der fischertechnik-AGs teil, die von den Unternehmen Inovex, STP und Pickert mit Material ausgestattet wurden und in denen sie von engagierten Eltern, Pädagogen, Studierenden der PH Karlsruhe (Institut für Physik und Technische Bildung) und älteren Schülern betreut werden.

Für die zu konstruierenden Module der Maschine waren lediglich ein „Übergabepunkt“ und der Ball vorgegeben – alles andere war dem Ideenreichtum und der Kreativität der Schülerinnen und Schüler überlassen. Beeindruckend, was daraus entstand: Von der Handkurbel mit Kettenaufzug über einen Motor getriebenen „Kicker“, einen pneumatischen Greifarm, eine Wippe oder einen Aufzug bis zum Transportwagen mit Seilwinde fehlte kaum ein vorstellbarer Fördermechanismus.

Nach der Vorstellung und Prämierung der Einzelmodelle – die Preise hatte die Firma fischertechnik gestiftet – hatten die Kinder 30 Minuten Zeit, ihre Modelle zu einer funktionierenden, acht Meter langen „Ball-Weitergabemaschine“ zusammenzubauen. Und dann kam der Moment, als der erste Testball vor den gespannten Kindern und begeisterten Besuchern das erste Mal erfolgreich die Maschine am Stück passierte…

Ball-Weitergabe-Maschine 2016

Acht Meter lange „Ball-Weitergabemaschine“ aus fischertechnik

Der Rekord wird allerdings höchstens bis zum „2. Karlsruher fischertechnik-Tag“ halten: 2017 wollen mindestens sechs Grundschulen teilnehmen, die inzwischen eine fischertechnik-AG anbieten – vielleicht fällt dann sogar die 20-Meter-Marke.

Ausstellung der fischertechnik-AGs am „1. Karlsruher fischertechnik-Tag“ – Samstag, 9.7.2016

Seit gut einem Jahr gibt es fischertechnik-AGs an Karlsruher Grundschulen. Am Samstag, dem 9. Juli 2016 werden die Schülerinnen und Schüler von 10-13 Uhr die von ihnen entwickelten Modelle in der Karlsruher Gartenschule (Turnhalle) ausstellen.

Unter anderem werden dort 15 Elemente einer „Ball-Weitergabe-Maschine“, die die Schülerinnen und Schüler in unabhängigen Teams entwickelt haben, erstmalig zu einer zusammenhängenden Maschine zusammengebaut. Alle funktionierenden Maschinenelemente werden von fischertechnik mit einem kleinen Baukasten prämiert.

Begleitend werden einige der fischertechnik-AGs der Karlsruher Gymnasien ausgewählte Modelle präsentieren. Der Eintritt ist frei – Besucher sind herzlich willkommen.